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Der staatliche Garantierahmen für die Pleitebank HRE wird um zehn Milliarden Euro ausgeweitet. Damit erhöht sich das Garantievolumen für das Münchner Institut auf 103,5 Milliarden Euro, wie der Bankenrettungsfonds SoFFin am Freitag mitteilte. Bei den zehn Milliarden Euro handele es sich um Garantien, welche der Hypo Real Estate (HRE) bereits zugestanden, im vergangenen Jahr aber nicht in Anspruch genommen worden waren.
“Wir ergreifen diese Maßnahme aufgrund der aktuellen Marktbewegungen, um die laufende Restrukturierung der HRE unter keinen Umständen zu gefährden”, erklärte SoFFin-Chef Hannes Rehm. Ein Scheitern der Neuaufstellung des Immobilienfinanzierers hätte massive Konsequenzen für die deutsche Wirtschaft, warnte Rehm in der Mitteilung: “Halbe Sachen werden wir uns nicht leisten und den Bürgern nicht zumuten.”
Der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) gewährte nach den letzten Angaben (Stand 30. April) bislang Garantien von insgesamt 144,4 Milliarden Euro. Der Löwenanteil davon kam der HRE zugute. Zudem verteilte der Fonds 28 Milliarden Euro Kapitalspritzen an vier Institute: Commerzbank (18,2 Milliarden Euro), HRE (6,3), WestLB (3,0) und Aareal Bank (0,5). Die Beteiligung an der inzwischen verstaatlichten HRE stürzte den mit Steuergeldern ausgestatteten Bankenrettungsfonds im vergangenen Jahr tief in die Verlustzone.












